Podologie

Fußpflege

Podologie

Diese spezielle Therapieform ist bestimmten Risikogruppen vorbehalten, darunter zählen Patienten mit:

  • Diabetes mellitus,
  • Paresen, Polyneuropathien
  • starken Durchblutungsstörungen in den Beinen/Füssen

Auch Patienten mit Hauterkrankungen wie z.B. der Schuppenflechte, Mykosen kann durch den
Podologen individuell geholfen werden.

Zu den Aufgaben eines Podologen gehört:

  • eine gründliche Anamnese bei der Erst-Vorstellung mit Abklärung von Vorerkrankungen und
  • aktuelle Medikamenteneinnahme
  • sich den Nagelwuchs anzugucken und zu beurteilen
  • gegebenenfalls Aufklärung über Haut- oder Nagelerkrankungen
  • Hilfe bei eingewachsenen Nägeln, Rollnägeln, Pilznägeln, “Holznägeln”
  • eine gezielte Hühneraugenbehandlung
  • Hornhautreduzierung, Entfernung von Druckstellen

Leider wird oftmals noch die Gefährlichkeit des “hauseigenen” Nagelschneidens bei o.g.
Erkrankungen unterschätzt. Es kann zu schweren Verletzungen am Nagel oder
Nagelbett kommen, die teilweise eine langwierige ärztliche Behandlung nach sich ziehen. Früher kam es bei Diabetikern aufgrund ihres reduzierten Empfindens vermehrt zu Verletzungen, die nicht selten in Amputationen endeten. Jedoch ist die Zahl der Operationen in den letzten Jahren seit Einführung der podolgischen Komplexbehandlung zurück gegangen. Hierzu trug auch das gestiegene Gesundheitsbewusstsein der Patienten bei.

Abrechnungshinweis:

Die Podologische Behandlung ist bei entsprechender Indikation / Diagnose nach den Heilmittelrichtlinien vom Arzt verordnungsfähig.